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Content Management System
Joomla
Wordpress
Typo3
Drupal
CMS ist das Acronym für Content Management System
,- frei übersetzt: System zur Inhaltsverwaltung, oder Redaktionssystem. Ein CMS trennt Inhalte und Layout einer Homepage und legt alle redaktionellen Texte in vordefinierte Datenbanken ab. Die Inhalte können von mehreren Redakteuren gleichzeitig online bearbeitet werden. Es gibt inzwischen unzählig viele Anbieter von CMS. In Deutschland zählen zum Beispiel Typo3, Yoomla, oder das in der Blogger-Szene sehr beliebte Wordpress zu den verbreitetsten Content Management Systemen. Jedem CMS liegt eine Programmiersprache zugrunde, meist
PHP oder
Perl,
welche zur dynamischen Generierung der Webseiten, direkt auf dem Server ausgeführt wird. Durch die damit verbundene Komplexität bietet eine CMS geführte Homepage
immer größere Angriffsfläche für Hacker und Viren, als eine rein statische HTML-Website
. Der Einsatz eines CMS lohnt sich in der Regel erst ab einer Homepage-Tiefe von mindestens 150 HTML-Seiten, mit stetig wechselnden Inhalten.
Wird hingegen der Einsatz eines Content Management Systems empfohlen, liegen die Vorzüge klar im Aufbau einer professionellen Internetpräsenz, ohne die zu Hilfenahme von weiteren EDV-Experten. Es stehen heute eine große Auswahl kommerzieller Lizenz-Softwares, einer ebenso großen Auswahl von Open Source CMS gegenüber, die in ihrer Entwicklung für die unterschiedlichsten Anforderungen und Aufgabengebiete konzipiert wurden.
Die Open Source CMS sind im Gegensatz zur kommerzieller Software, völlig kostenlos. Weder für Clients noch für Server entstehen in irgend einer Form Lizenzgebühren. Zudem sind die meisten OpenSource CMS, aufgrund ihrer riesigen und weltweit agierenden Entwicklergemeinde, oftmals stabiler, zuverlässiger und performanter als ihre kommerziellen und teuren Kontrahenten, die in der Regel erst in großen Unternehmensstrukturen, lösungsorientiert zum Einsatz kommen.
Edit: Letze Änderung [ Mittwoch , der 29.04.2009 ]
Cascading Style Sheets - Style das Web mit C S S
C S S, - Acronym für Cascading Style Sheets, - ist eine deklarative Auszeichnungssprache zur Veröffentlichung von Webdokumenten. CSS wurde 1994 entwickelt und gilt heute als die Standard-Stylesheetsprache für Webseiten. Neben CSS gab es zu dieser Zeit bereits andere Sprachen mit dem gleichen Ziel. CSS spezifizierte aber als erste Regeln,- die dokumentübergreifend,- dass ins Eltern-Element injizierte Verhalten, auch an alle nachfolgenden Kind-Elemente,- nach dem Prinzip einer Kaskade weiter vererbte !
Damit war für den Webentwickler ein sehr mächtiges Tool geschaffen, welches seine tägliche Arbeit erheblich erleichtern sollte.
Ursprünglich musste bei der Erstellung einer Webseite in HTML, der Inhalt für jeden einzelnen html-<Tag> formatiert werden. So wurde z.B. bei der Umgestaltung einer h1-Überschrift, die Anweisung insoweit bei jedem einzelnen <h1>-Tag, übergreifend bei allen Dokumenten geändert ! Das war sehr zeitaufwändig und führte dazu, dass der Quellcode sehr schnell unübersichtlich und überfrachtet war.
Die Formatierung einer Webseite erfolgt heute zentral,- in ausgelagerten CSS-Dateien,- außerhalb des HTML-Quelltextes. Dies vereinfacht die Verwaltung einer Website erheblich und Wildwuchs
wird vermieden. Der Quellcode zeigt sich deutlich schlanker und übersichtlicher. Generische Fehler werden so schneller entdeckt und beseitigt. Seit der Etablierung von XHTML wird der Einsatz von CSS noch bedeutsamer, da kommende XHTML-Versionen ohne den Einsatz von CSS nicht mehr lauffähig sind. Um den steigenden Anforderungen im Web gerecht zu werden, bietet CSS zudem ausgeprägte Möglichkeiten der Positionierung von Inhalten auf Webseiten, die mit HTML allein nicht mehr zu realisieren sind.
Beispiele: Das CSS-Template
Window Maker,
oder die nachstehend über,- sowie neben einander gereihten Images.
Die CSS-Anweisungen beginnen hier mit dem vorderen Image. Die Position der Images ist äquivalent auf- und absteigend.
#css-pos-img-01 { left: 0px; top: 0px; z-index:34; width:100px; height:75px; }
#css-pos-img-02 { left: 25px; top: -25px; z-index:33; width: 98px; height:74px; }
#css-pos-img-03 { left: 50px; top: -50px; z-index:32; width: 96px; height:72px; }
Mit CSS ist es ferner möglich, für verschiedene Ausgabemedien (z.B. Print, Projektion, Sprache, Screen, PDA) unterschiedliche Anforderungen abzudecken. Das ist nützlich und heute von größter Bedeutung, um alle Ausgabemedien ansprechen zu können. Zum Beispiel stellt das Display eines Handy`s völlig andere Kriterien an ein Dokument, als der 30 Zöller
von Apple.
Die Entwicklung von CSS wurde in den letzten Jahren immer weiter vorangetrieben. So wurde im Mai 1998, CSS Level 2 (CSS2) veröffentlicht. Derzeit wird an einer Zwischenversion (CSS 2.1) gearbeitet. Hier wurden Techniken verfeinert, allerdings auch Teiltechniken entfernt, die bei einigen Browsern nicht korrekt implementiert waren.
Bahnbrechende Neuerungen verspricht uns die Entwicklungsstufe CSS Level 3 (CSS3), die in einigen Jahren zu erwarten ist und im Gegensatz zu seinen Vorgängern, modular aufgebaut sein wird. Einzelne Teiltechniken wie z.B. die neuen Attribut-Selektoren
([attr^="wert"]), sind heute bereits in den meisten modernen Browsern implementiert (Firefox 3.0, Opera 9.5, Safari 3.0, Google Chrome) und werden bei den Webdesignern schon fleißig eingesetzt.
Alle derzeit in der Entwicklung stehenden CSS-Module, sollen zukünftig autark voneinander arbeiten. Jedes Modul erhält seinen eigenen Entwicklungsrhytmus, mit fortlaufenden Versionsschritten. Zugleich wird losgelöst vom Entwicklungsstand der übrigen Module, jedes für sich vom W3C einzeln zum Standard geführt und unterstreicht damit seine zweckbestimmende Eigenständigkeit.
Weitere Info's zum Thema finden Sie im Beitrag Trennung der Struktur vom Design. Grundlageninformationen, Referenzen und Tutorials zu dieser spannenden Formatierungssprache erwartet Sie bei The Styleworks. Auf der Seite edition-w3c.de nehmen Sie Einblicke in die deutsche Übersetzung der W3C Empfehlung (Recommendation).
Edit: Letze Änderung [ Donnerstag , der 19.03.2009 ]
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